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Änderung der Förderregeln im Rahmen der GRW

Ab sofort gelten neue, verbesserte Förderbedingungen im Rahmen des Investitionszuschusses GRW.

Damit sollen gezielte Anreize gesetzt werden, um Unternehmen stärker für Investitionen in ihrem Betrieb zu motivieren.

Eine wesentliche Änderung liegt darin, dass künftig Investitionsvorhaben auch dann gefördert werden, wenn vorhandene Dauerarbeitsplätze ausschließlich gesichert werden. Diese Änderungen gelten auch für Investitionsvorhaben von Unternehmen im Bereich des Tourismus.

Profitieren können zudem Kommunen – zum Beispiel bei Breitbandvorhaben mit erhöhten Fördersätzen. Denn auch die Regelungen zur Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur wurden angepasst.

Die wesentlichen Änderungen der GRW-Landesregelungen im Überblick:

 • Gefördert werden können ab sofort auch Investitionsvorhaben von Unternehmen, durch die keine zusätzlichen Arbeitsplätze entstehen, sondern lediglich bestehende Arbeitsplätze gesichert werden. Dies gilt auch für Vorhaben im Bereich des gewerblichen Tourismus.

• Das Mindestinvestitionsvolumen wird von 70.000 Euro auf 50.000 Euro abgesenkt, was insbesondere für kleine Unternehmen von Bedeutung ist.

• Die Branchen Druckerzeugnisse, Baustoffproduktion und Großhandel werden neu in die Förderung aufgenommen.

• Bei der Breitbandförderung werden die Konditionen mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent für die Kommunen verbessert.

• Bei Vorhaben der touristischen Infrastruktur kann eine Förderung bis zu 90 Prozent der förderfähigen Investitionen erfolgen.

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